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Journalistisches

Schreiben

...ist Handwerk - mehr nicht, und (hoffentlich) nicht weniger. Nach Recherche und Diskussion der Relevanz des Themas arbeitet der Journalist am Text, schleift an Form und Stil und überarbeiten ihn wiederholt. Je nach Thema und Autor fällt der Prozess leicht aus oder gestaltet sich endlos und mühsam. Heiner Müller gibt einen wichtigen Tipp:

Wenn man angefangen hat, gibt es immer wieder eine Stelle, wo man stecken bleibt, die Skier verkanten sich. Praktischer ist es dann aufzuhören. Wenn es schwer wird, dann stimmt etwas nicht.

In loser Folge will ich hier laufend und sehr willkürlich ein paar Beispiele für gelungene Texte vorstellen. Die Website beherbergt auch eigene Editorials, die im Linux-Magazin erschienen sind. Ob auch die gelungen sind, mögen die Leserinnen und Leser selbst entscheiden.

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Es heißt, dass bei Tageszeitungen die Redakteure, die fürs Schreiben von Nachrufen zuständig sind, in der Hackordnung eher unten anzutreffen seien, mancher steht gar unter Nekrophilieverdacht. Ich teile diese Auffassung nicht; vielmehr meine ich, dass das Werk eines gerade Verstorbenen und den Menschen dahinter in einem kurzen Artikel zu würdigen, eine große journalistische Herausforderung ist - die selten gelingt. Hier ein paar Beispiele:

  • Willi Winkler: Der Welt widerstehen wie ein Kind Zum Tod des Schriftstellers J. D. Salinger [Das Layout und das Teasern der Onlineversion des Artikels beschädigt das Original von der Süddeutschen etwas.]

   

Linux-Magazin  

Aktuelles Linux-MagazinSeit Dezember 2000 arbeite ich als Chefredakteur des Linux-Magazins, das in München seit Mitte 2014 beim Verlag Computec erscheint, zuvor bei der Linux New Media AG und der Medialinx AG.

Das Special-Interest-Heft kommt seit seiner Gründung 1994 monatlich an die Kioske in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ein nennenswerter Teil der Druckauflage geht auch an Abonnenten. Der Printtitel Linux-Magazin ist weltweit der älteste zu diesem Thema und setzt nicht nur durch diese Kontinuität Maßstäbe, sondern auch durch die hohe journalistische Aufbereitung und die große technische Tiefe. Der Online-Auftritt ist nicht identisch mit dem Printprodukt, hostet aber ein Heftarchiv im HTML-Format.

   
© Jan Kleinert